Nachhaltige Veränderungen schaffen: Der Jahresbericht 2025 der Suyana Foundation

Lokale Strukturen stärken, Partnerschaften vertiefen, nachhaltige Veränderungen schaffen
Im Jahr 2025 konzentrierte sich die Suyana Foundation darauf, die Grundlagen für nachhaltige Veränderungen zu stärken: starke lokale Partnerschaften, leistungsfähige Institutionen und Lösungen, die von den Gemeinschaften langfristig weitergeführt werden können.
In Lateinamerika, Afrika und Europa arbeitet Suyana an der Schnittstelle von Gesundheit, Bildung und nachhaltigen Lebensgrundlagen. Die Programme werden gemeinsam mit Gemeinschaften und lokalen Institutionen entwickelt, mit dem Ziel, nicht nur unmittelbare Bedürfnisse zu adressieren, sondern auch die Strukturen zu stärken, die es ermöglichen, dass Fortschritte über einzelne Projekte und Finanzierungszyklen hinaus fortbestehen.

Vom lokalen Handeln zu stärkeren Strukturen
In Peru und Bolivien brachte das Programm „Gesunde Gemeinden“ weiterhin Gesundheit, Bildung, Lebensgrundlagen und ökologische Nachhaltigkeit in einem ganzheitlichen Ansatz zusammen. In Zusammenarbeit mit Gemeinden und lokalen Institutionen stärkte Suyana sowohl die Kompetenzen der Gemeinschaften als auch die öffentlichen Strukturen, die sie unterstützen. Im Jahr 2025 erlangte das Programm zudem größere Anerkennung: Der Ansatz wurde über den virtuellen Campus für öffentliche Gesundheit der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation vorgestellt, und Suyana wurde vom peruanischen Gesundheitsministerium eingeladen, sich an nationalen Diskussionen über gesunde Gemeinden zu beteiligen.
In Ruanda, Sierra Leone und Uganda arbeitete Suyana weiterhin eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen, mit einem Schwerpunkt auf der Stärkung lokaler Kapazitäten und der langfristigen Begleitung von Gemeinschaften in ihren Entwicklungsprozessen. In Uganda umfasste dies einen integrierten Ansatz in den Bereichen Lebensgrundlagen, Gesundheit, Bildung und Wasser, wobei lokale Gemeinschaftsstrukturen eine zentrale Rolle bei der nachhaltigen Verankerung der Veränderungen spielten.
In der Schweiz unterstützte Suyana Bauernfamilien dabei, sich an wirtschaftliche, ökologische und strukturelle Herausforderungen anzupassen, und investierte gleichzeitig in Bildung und berufliche Perspektiven. Im Mittelpunkt standen weiterhin die Stärkung der Widerstandsfähigkeit und die Schaffung nachhaltiger Zukunftsperspektiven.

Gemeinsame Verantwortung im Zentrum unseres Ansatzes
Suyanas Ansatz basiert auf der Überzeugung, dass nachhaltige Wirkung nicht isoliert entstehen kann. Lokale Akteure bringen ihr Wissen, ihre Ressourcen und ihre Kompetenzen in die Umsetzung der Programme ein und stärken damit Eigenverantwortung und Nachhaltigkeit.
Im Jahr 2025 beliefen sich die lokalen Beiträge zu den Projekten in Peru und Bolivien auf 4,78 Millionen USD und übertrafen damit Suyanas eigene Investitionen von 3,67 Millionen USD. Zusammen machten diese Beiträge 56,6 % des Gesamtwerts der Projekte aus und stammten von Familien und lokalen Organisationen, Gemeinden, Kommunen, Schulen, öffentlichen Institutionen und privaten Institutionen.
„Nachhaltige Veränderungen entstehen von innen heraus. Sie wachsen durch Vertrauen, gemeinsame Verantwortung, langfristiges Engagement und eine enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinschaften, öffentlichen Institutionen, Gemeinden, Familien und Partnerorganisationen.“ — Ursula Kuhn, Präsidentin der Suyana Foundation
Ausblick
Aufbauend auf den im Jahr 2025 geschaffenen Grundlagen wird Suyana 2026 weiterhin vertrauensvolle lokale Partnerschaften stärken, das Programm „Gesunde Gemeinden“ als Referenzmodell für integrierte ländliche Entwicklung weiter festigen, die lokale Präsenz in Uganda und Ruanda vertiefen und ihre neue Datenplattform einführen, um Monitoring und evidenzbasierte Entscheidungsfindung zu stärken.
Entdecken Sie die Geschichten, Ergebnisse und Partnerschaften hinter der Arbeit von Suyana im Jahr 2025.